Hässlich

Das Blog für Hässliche

01 Jul

Die wenigsten Menschen finden sich schön

Posted in Allgemeines on 01.07.09 by Merlyn

Ich finde mich hässlich. Mir gefällt meine Nase nicht. Meine Brüste sind viel zu klein. Meine sind zu groß und hängen. Mein Bauch ist zu dick. Guck doch mal wieder Hüftspeck über die Hose quillt. Wie oft hört man diese Sätze von Freunden oder Bekannten oder denkt sie manchmal selbst. Tatsache ist, dass die wenigsten Menschen der Welt sich wirklich schön finden. Selbst Models oder Schauspieler berichten immer wieder, dass sie ihre Problemzonen nicht mögen sondern immer kaschieren.

Wirklich hässlich ist nur, wer hässlich denkt. Wer einen bösen Charakter hat und nur schlecht über andere redet ist wirklich hässlich. Attraktivität hat nichts mit Schönheit in dem Sinne zu tun, sondern mit der Ausstrahlung. Ein fröhlicher Mensch der immer ein Lächeln auf den Lippen hat, ist beliebt und angesehen. Man verbringt gern mit solchen Menschen seine Zeit, weil sie einem gut tun. Auf das andere Geschlecht wirken genau solche Personen natürlich auch besonders anziehend.

Also warum sollte man nicht selbst so ein Mensch werden? Die Gedanken über den Hüftspeck oder die große Nase werden einfach beiseite geschoben und man lernt, sich zu akzeptieren. Dann ist man auch wieder fähig, die Schönheit des Lebens zu sehen. Einfach mal einen Sonnenaufgang beobachten oder den Vögeln beim Zwitschern zuhören und schon sieht das Leben wieder besser aus. Man strahlt diese neugewonnene Energie aus und der Rest wird sich von ganz allein regeln. Nur nie den Kopf hängen lassen, sondern positiv denken.

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01 Jul

Hässlichkeit in der Pubertät

Posted in Allgemeines on 01.07.09 by Merlyn

Eine Zahnspange, eine zu lange oder krumme Nase, die Wimpern sind zu kurz, oder der Waschbrettbauch ist noch nicht zu sehen. Alles belastende Probleme, besonders für Jungen und Mädchen in der Pubertät. Wer dies nicht hat oder das gerade hat, der wird häufig von anderen Gleichaltrigen gehänselt. Was bis zu dem Punkt jedoch noch niemand sieht: Der Körper entwickelt sich erst noch.

Ein Junge mit 16 Jahren als Beispiel. Er hat eine viel zu große Nase für den viel zu kleinen Kopf. Kleine schmächtige Arme und scheinbar kraftlose Beine zeichnen ihn aus. Nur fünf Jahre später, die Entwicklung setzte ein, ist dieser junge Mann mit dem Jungen nicht mehr zu vergleich. Er ist groß, hat breite Schultern und die vormals große Nase passt nun perfekt in sein markantes Gesicht. Arme und Beine erscheinen nun muskulös und nicht mehr schmächtig. Solch eine extreme Veränderung tritt bei vielen Jungen und Mädchen ein. Bei manchen einfach früher, und bei manchen später.

Obwohl jeder über die Entwicklung aufgeklärt ist, glauben viele, dass sie da die Ausnahme sind. Gerade wen sie mit weiter entwickelten Mitschülern in einer Klasse sind. Grund hierfür ist das fehlende bzw. angeschlagene Selbstvertrauen. Dies kann bereits von Haus aus so sein oder sich erst durch Mobberei der Mitschüler entwickeln. Man darf sich hiervon nicht unterkriegen lassen sonder lieber einmal öfter an die Geschichte vom hässlichen Entlein denken. Die Entwicklung tritt bei jedem ein und scheinbar Makel verwachsen sich dann einfach.

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01 Jul

Models sind nicht nur schön

Posted in Allgemeines on 01.07.09 by Merlyn

Model sein ist ein Beruf. Man präsentiert Mode oder andere Dinge und der Körper wird als Zweck benutzt, um eine Verkaufssteigerung herbeizuführen. Doch das was man sieht, ist grundsätzlich am PC überarbeitet. Die wenigsten Models wären ungeschminkt und unüberarbeitet so schön, wie es das heutige Schönheitsideal verlangt. Sie sind es, die uns Ziele vorgeben, die von den wenigsten allein bewältigt wurden.

Wegen den scheinbar so perfekten Models verfallen viele, besonders junge Mädchen, der Magersucht. Sie wollen mit allen Mitteln so „schön“ sein, wie die künstlichen Bilder der Models, die sie bewundern. Sie werden krank, können hinterher häufig keine Kinder bekommen und das alles für (ihrer Meinung nach) ein wenig mehr Schönheit. Teilweise hat die Modeindustrie aber da schon Abhilfe geschafft, indem sie nicht mehr Models engagiert, die selbst aussehen, als hätten sie Magersucht. Es ist aber leider noch nicht zum Standard geworden.

Das das Modelgeschäft nicht einfach zu packen ist, und die augenscheinliche Glitzerwelt viel Schreckliches mit sich bringt, sieht man z.B. an dem Model Gia Carangi, die mit nur 28 Jahren ums Leben kam. Sie erlitt einige Schicksalsschläge im Leben und wegen der Modewelt verbrachte sie ihre letzte Zeit auf dem Straßenstrich. Sie starb an HIV. Man sieht also das Models und besonders die Modelwelt bei weitem nicht so schön und perfekt sind, wie sie immer scheinen.

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01 Jul

Das Schönheitsideal – was heute als hässlich bezeichnet werden würde

Posted in Aussehen on 01.07.09 by Merlyn

90/60/90, das gilt heute. Gemeint ist damit Brust-, Bauch- und Taillenumfang. Sportlich und schlank soll man sein. Das ist heute schön. Wer nicht so aussieht wird entweder als hässlich bezeichnet, oder fühlt sich selber hässlich. Viele gerade junge Mädchen verfallen aufgrund dieses Ideals der Magersucht und Essstörung. Doch das was heute als schön bezeichnet wurde, war früher hässlich oder wird in anderen Teilen der Welt noch immer als hässlich angesehen.

Heute muss ein Körper braungebrannt sein. Früher jedoch, war die Blässe das, was als schön angesehen wurde. Denn nur die Arbeiter, die die den ganzen Tag draußen waren, waren braungebrannt. Es heißt bis heute nicht umsonst „die edle Blässe“. Das Privileg blass zu sein, war nur den „Schönen“ und Reichen vorbehalten.

Früher waren ein Doppelkinn und ein fülliges Becken angesehen. Auch der Bauch durfte gern etwas größer sein. Eine Frau, deren Knochen man sah, wurde als krank bezeichnet. Gebärfreudig sollten die Frauen sein. Doch die Zeiten ändern sich. Wo viel Nahrung da ist, wird schlank sein, als schön bezeichnet und wo wenig Nahrung ist, sind dickere Frauen schöner. Diskriminierung wird nicht aufhören. Besonders nicht von denen, die die Geschichte des Schönheitsideals nicht kennen. Sie halten sich für schön, wären aber früher für abgrundtief unattraktiv gehalten worden.

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01 Jul

Schönheitsoperationen – der Weg aus der Hässlichkeit?

Posted in Allgemeines on 01.07.09 by Merlyn

Viele Menschen fühlen sich hässlich. Fast schon zu hässlich. Sie fühlen sich unwohl und steigern sich da so hinein, dass sie manchmal das Gefühl haben, nicht lebenswert zu sein. Sie sehen am Schluss keine Alternative als eine Schönheitsoperation, aber ist das der Weg aus ihrer oftmals nur subjektiven Hässlichkeit?

Nein. Wenn man sich in seinem Körper unwohl fühlt, ist eine Operation nur die Hoffnung für den Ausweg aus diesem Denken. Aber der Körper ist nicht hässlich, man empfindet ihn nur so. Solange man nicht mit Geist und Körper ins Reine kommt, folgt nach der ersten Operation die zweite, danach die dritte usw. Man entstellt sich schließlich selbst und macht alles nur noch schlimmer.

Schönheitsoperationen machen nur dann Sinn, wenn man sich gern hat. Wenn man einfach nur eine störende Kleinigkeit an seinem Körper ändern möchte. Jedoch nicht, wenn man sich überall hässlich findet. Denn dann macht man es nur schlimmer. Eine Stelle ist behoben, aber da ist ja noch… Und das finde ich auch noch hässlich. Und das muss auch noch weg… Es folgt also ein krankhafter Schönheitswahn, dessen Folgen nicht abzusehen sind. Man muss sich akzeptieren und lernen sich zu lieben, denn das dadurch gewonnen Selbstvertrauen ändert die Ausstrahlung so sehr, dass auch andere auf einen aufmerksam werden und man von der Gemeinschaft so aufgenommen wird, wie man es gerne möchte. Die Ablehnung hat nichts mit der selbst eingeredeten Hässlichkeit zu tun.

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01 Jul

Was ist hässlich?

Posted in Allgemeines on 01.07.09 by Merlyn

Das Wort „hässlich“ stammt von dem Wort „Hass“ ab. Aber nur, weil man jemand hasst, heißt es nicht, dass man ihn hässlich findet. Was ist also hässlich?

Jeder denkt darüber anders, denn nicht nur Schönheit ist relativ, sondern eben auch Hässlichkeit. Für manche Menschen sind ungepflegte Menschen nicht nur abstoßend, sondern sie empfinden sie auch als hässlich. Aber so denkt nicht jeder. Manche finden solche Leute nur abstoßend, sind aber der Meinung, dass man aus ihnen einen wunderschönen Menschen machen könnte.

Wenn man nicht dem Schönheitsideal entspricht, ist man dann hässlich? Manche Leute sagen ja, andere sind da ganz anderer Meinung. Diese finden besonders die Schönheitsideale und ihre Künstlichkeit hässlich. Von ihrer zumeist vorhandenen Arroganz ganz zu schweigen.

Für jeden Topf gibt es sprichwörtlich einen Deckel, aber bei manchen Pärchen fragen sich einige Leute, wie die sich nur gefunden haben. Die Frage was sie aneinander finden steht im Raum, eine Antwort wird nicht gefunden. Man kann nicht jeden Menschen schön finden, aber auch nicht jeden hässlich. Jeder hat seine eigenen Vorlieben. Es gibt Männer die auf dicke und auf dünne stehen. Für jeden gibt es jemanden, der einen toll findet. Besonders die innere Ausstrahlung ist auf der Partnersuche entscheidend. Finde dich selbst toll und andere werden es auch finden.

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01 Jul

Soziale Folgen eingeredeter Hässlichkeit

Posted in Allgemeines on 01.07.09 by Merlyn

Menschen die sich selbst einreden hässlich zu sein, ziehen sich sehr stark von sozialen Kontakten zurück. Manchmal wird der Kontakt sogar von anderen gemieden, weil sie häufig nicht nur unter Depressionen sondern auch unter Aggressionen leiden. Außerdem neigen gerade diese betroffenen Personen zu sehr schwarzen Humor, den nicht jeder gerade lustig findet. Zusätzlich fragen sie regelmäßig ihre Leute, ob sie als schön empfunden werden und legen diese Antworten dann auf die Goldwaage. Selbst Komplimente können von ihnen nicht so aufgenommen werden, wie sie gemeint sind. Sie suchen nach (in ihren Augen) verräterischen Anzeichen die hier auf eine Lüge hinweisen.

In den sehr extremen Härtefällen wird der soziale Kontakt zu anderen komplett gemieden. Sie verlassen teilweise über Monate und Jahre ihre Wohnungen oder Häuser nicht oder nur wenn es sich nicht vermeiden lässt. Diese Personen lassen sich fast alles was sie zum Leben brauchen über das Telefon oder das Internet zusenden.

Selbst Familienfeiern werden gemieden. Selbst oder vielleicht sogar gerade hier ist die Angst auf Ablehnung zu stoßen sehr groß. Wenn sie sich dann doch einmal nach draußen trauen, ist es ihnen nicht möglich, mit anderen Leuten zu kommunizieren. Sie sprechen niemanden an und haben die ganze Zeit selbst angesprochen zu werden.

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01 Jul

Symptome, die auf eine Wahrnehmungsstörung auf die eigene Person hinweisen

Posted in Allgemeines on 01.07.09 by Merlyn

Die Symptome für eine solche Wahrnehmungsstörung sind häufig die Einbildung bzw. die Angst hässlich zu sein. Man bemerkt am Verhalten und an den körperlichen Reaktionen der betroffenen Personen, ob eine solche Einbildung bzw. Angst vorhanden ist. Ihr Denken und ihre Gefühle sind nicht normal. Sie sind häufig in den Gedanken bei ihrem Aussehen und überlegen, wie sie es ändern können. Sie überlegen wie sie auf andere wirken und wie sie auf andere reagieren sollen.

In ihren Gedanken kreisen immer wieder Dinge wie: „Du siehst total scheiße aus, wie kann man nur so hässlich sein?“ oder „Egal was ich mache, egal wie ich mich schminke, egal was ich anziehe… Ich bin und werde immer hässlich sein!“. Wenn sie unter vielen Menschen sind, denken sie, dass sie von ihnen angestarrt werden. Jedes Lachen, dass sie vernehmen wird negativ aufgefasst. Sie glauben, dass sie ausgelacht werden.

Sie neigen häufig zu Depressionen und leiden unter Minderwertigkeitsgefühlen. Auch Neid auf andere Personen erfüllt ihr Leben. Sie fühlen sich fast permanent von anderen angegriffen oder bedroht. Außerdem leiden sie unter großer Ablehnungsangst. Sie haben aus diesem Grund starke Bindungsängste und lehnen häufig eine Partnerschaft völlig ab. Die Angst der Partner könnte den Makel finden und ihn genauso schrecklich finden wie man selbst ist zu groß.

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01 Jul

Eine Wahrnehmungsstörung auf die eigene Person

Posted in Allgemeines on 01.07.09 by Merlyn

Man kann sehr attraktiv sein und sich trotzdem hässlich fühlen. Dies liegt an einer Wahrnehmungsstörung bezüglich der eigenen Person. Die empfundene Hässlichkeit ist für die betroffenen Personen völlig real. Sie sehen nicht, dass es sich nur um eine eingebildete Hässlichkeit handelt. Sie sehen nur noch ihren Makel. Vielleicht handelt es sich nur um einige Flecken auf der Haut oder der, ihrer Meinung nach, völlig unförmigen Figur.

Bei einigen Menschen ist dieser Zustand jedoch nicht alltäglich. Je nach Tagesform fühlen sie sich teilweise wohl in ihrem Körper und finden sich sogar sehr sexy. An den schlechten Tagen hingegen machen sie sich selbst runter und fühlen sich hässlich, fast nicht lebenswert. Für die harten Fälle sind solche Gedanken trauriger Alltag, der sich über Monate, wenn nicht sogar Jahre hinzieht, wenn keine entsprechende Therapie mit ihnen gemacht wird.

Es gibt aber auch den Fall, in denen sich die betroffenen Personen zu Hause überaus gern ansehen und sich hübsch finden. Sie sind mit ihrem Äußeren sehr zufrieden – bis sie auf die Straße gehen. Dort werden die ganze Zeit Vergleiche zwischen sich und anderen Personen gemacht. Das Ergebnis ist, dass sie sich plötzlich wieder total hässlich fühlen und das eben noch da gewesene Selbstvertrauen sich im Nichts verliert.

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01 Jul

Dysmorphophobie – die Einbildung, hässlich zu sein

Posted in Allgemeines on 01.07.09 by Merlyn

Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Dieser Spruch ist altbekannt. Doch auch die Hässlichkeit liegt im Auge des Betrachters. Dieser Satz hat besonders für Menschen, die unter einer so genannten Dysmorphophobie leiden, eine sehr große Bedeutung. Diese sehen sich mit ihren Augen nämlich als absolut hässlich, äußerlich entstellt und abstoßend. Viele haben einen Ekel vor sich selbst und beginnen sich zu hassen. Da sie sich selbst so sehen, gehen sie auch gleichermaßen davon aus, dass auch alle anderen Menschen sie so sehen. Sie haben Angst vor negativen Reaktionen und Ablehnung ihrer Mitmenschen.

Die Hässlichkeit, die Menschen mit Dysmorphophobie in ihren Augen sehen, ist für die meisten Mitmenschen kaum oder gar nicht sichtbar. Die Makel existieren häufig einfach nur für den Betroffenen. An Kleinigkeiten wie z.B. ein Gesicht das nicht perfekt symmetrisch ist eine in ihren Augen zu große oder zu krumme Nase. Diese Kleinigkeiten sind jedoch häufig das Einzige, was sie an ihrem Körper noch sehen. Sie sehen sich als einzigen großen Makel.

Für Außenstehende sind die Probleme häufig nicht nachvollziehbar. Sie können diese Makel nicht feststellen, ja sehen diese Menschen häufig sogar als sehr attraktiv. Auch Dysmorphophobie-Leidende untereinander finden den jeweils anderen meist sehr attraktiv und wünschten sich, selbst mit einer solchen Schönheit gesegnet zu sein.

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